WISSENSWERTES

Falls Sie noch Fragen haben, die Sie brennend interessieren oder Ihnen etwas nicht ganz klar ist, kann dieses F&Q Ihnen vielleicht weiterhelfen und Sie gewinnen einen ersten Eindruck was auf mich, aber auch auf Sie zukommen wird.

Schaffen wir ein wenig Transparenz
Ich habe immer wieder bemerkt, dass es Leuten schwerfällt, sich die Preise bei Grafikdienstleistungen zu erklären. Was fällt beim Grafikdesign alles in die Kalkulation? Das Schwierige ist, dass jeder Preis individuell auf den Kunden abgestimmt werden muss und sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammensetzt.
Die wichtigsten Punkte die beim Preis eine Rolle spielen können, möchte ich Ihnen hier einmal erklären:

Beratung: Sobald Sie eine Anfrage bei mir stellen, bin ich beratend für Sie da. Nicht immer weiß man welche Produkte man für seine eigene Werbung braucht. Ich helfe Ihnen dabei das Produkt zu finden, was zu Ihnen passt. Fragen können Sie mir jederzeit stellen.

Recherche: Jeder Auftrag beginnt für mich mit der Recherche über die jeweilige Branche, Zielgruppe und Konkurrenz von Ihnen. Dies ist nötig, damit ich planen kann wie wir Ihre Werbemittel so gestalten können, dass Sie aus dem großen Markt hervorstechen.

Konzeption: In dieser Phase beginne ich damit ein Konzept für Ihre Werbemittel zu entwerfen. Es geht darum die Informationen, die Sie mir gegeben haben, zu ordnen und entsprechend zu strukturieren. Dies ist vorbereitend für die Präsentation und Umsetzung wichtig.

Layoutentwurf: Aus dem Konzept entwerfe ich für Sie ein Layout zur Ansicht. Je nach Umfang der Projektgröße zeige ich Ihnen die ersten Entwürfe meiner Ideen als Skizze und zum Teil ausgearbeitet. So können Sie meine Ideen direkt ansehen und schauen, ob diese zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen.

Präsentation: Ich präsentiere Ihnen das Layout und bespreche es mit Ihnen. Sie bekommen es per E-Mail von mir zugesendet und können es in Ruhe ansehen. Soweit dies möglich ist, füge ich erklärende Informationen für Sie dazu. Sollten Sie weitere Fragen haben, können diese gerne gestellt werden. Das gehört zu meiner Beratung dazu.

Umsetzung: Wir haben das Layout besprochen und es steht soweit fest? Dann kann ich mit der kompletten Umsetzung beginnen. Ich stelle Ihre Werbemittel komplett fertig. Dabei schaue ich auf die Dinge, die beim Layout elementar sind: Satz des Textes, richtige Bildwahl, Farben, Gestaltungsraster (Aufbau der Seiten), Ausarbeitung der Vektorgrafiken etc.

Korrekturphasen: Diese sind dazu da, dass Sie Ihre neuen Werbemittel entsprechen korrigieren können. Oft ist es so, dass es beim Layoutentwurf und der Präsentation zu den ersten Korrekturen kommt, die ich dann direkt in der Umsetzung verarbeiten kann. Nach der Umsetzung schicke ich Ihnen Ihre Dateien noch einmal zu. Anschließend sollten Sie sich auf die Texte und den Aufbau konzentrieren. Ich korrigiere später Ihre Änderungen entsprechend am Layout. Bevor Sie mir keine Freigabe gegeben haben, schicke ich die Daten auch nicht zur Druckerei.

Datenaufbereitung: Die Daten sind fertig? Dann beginnt die Aufbereitung der einzelnen Dateien. Dies bedeutet für mich, dass ich die einzelnen Daten entsprechend den Vorgaben der Druckerei anlege. Dabei müssen oft die Farben und Bilder noch einmal korrigiert werden, die Daten müssen auf Grund von Beschnitt und in der Größe angepasst werden, eine PDF mit bestimmten Farbeinstellungen muss geschrieben werden. Es sind viele weitere kleine Schritte notwendig, um die Datei für den Druck fertig zu machen.

Druckabwicklung: Auf Ihren Wunsch schicke ich Ihre Daten zur Druckerei. Dabei schaue ich mir vorher an, welches Papier für Sie geeignet ist oder welche Veredelungen den letzten Schliff geben. Wenn Sie sich entschieden haben, schicke ich die aufbereiteten Daten zur Druckerei.

Bildrecherche: Wenn ich einen Flyer, eine Broschüre oder ähnliches baue kommt es oft vor, dass einfach noch ein paar Bilder fehlen, die dem ganzen Layout eine neue Emotion geben. Dann begebe ich mich für Sie auf die Suche nach entsprechenden Bildern, die Ihre Botschaft noch besser zeigen und damit Ihre Kunden überzeugen.

Bildretusche: Bilder, die ich von Ihnen erhalte, werden von mir noch einmal optimiert bzw. entsprechend dem Layout retuschiert. Außerdem ist es wichtig, die Bilddaten hinsichtlich der Auflösung, Farben und Lichtverhältnissen anzupassen. Für Dateien, die in den Druck gehen, gibt es andere Ansprüche als für Dateien, die im Internet sichtbar sind.

Texterstellungen: Ich lese mir Ihre Texte noch einmal durch und bilde daraus Headlines, die Ihre Kunden ansprechen. Manchmal müssen Texte auch ein wenig knackiger geschrieben oder gekürzt werden.

etc.: Jeder Auftrag hat andere Bereiche die individuell beachtet werden müssen.

Geschäftsräume, eigene Werbestrategien, Mitarbeiter etc. Natürlich fallen auch diese Bereiche mit in die Preisgestaltung hinein. Denn auch wir Grafiker brauchen entsprechende Büroräume, Ausstattungen und eigene Werbung. Wir haben oft hochwertige Rechner und entsprechende Programme zur Erstellung Ihrer Werbemittel.
Wichtig vor Beginn eines Projekts
Vor Beginn des Projekts benötige ich von Ihnen eine erste genaue Beschreibung, was erstellt werden muss. Versuchen Sie mir möglichst genau in einer ersten E-Mail oder einem Telefonat zu beschreiben, was sie möchten, so dass ich Ihnen daraus einen Kostenvorschlag erstellen kann. Nachdem wir uns auf einen zufriedenstellenden Preis geeinigt haben, benötige ich von Ihnen ein ausführliches Briefing sowie alle notwendigen Dateien.

Das Briefing kann in einer E-Mail oder einem Word-Dokument geschrieben sein und sollte die wichtigsten Infos beinhalten. Wie groß soll das Endformat sein, in Millimeter oder Pixeln. Wenn Bilder genutzt werden sollen, schicken Sie mir diese mit, achten Sie dabei auf eine ausreichende Auflösung. Falls Sie bereits ein Corporate Design haben, an dem ich mich orientieren muss, benötige ich dieses ebenfalls.

Hausschriften, Farben, Logos etc. sind alles Daten, die ich zum Gestalten Ihrer persönlichen Daten benötigen.

Um so genauer Sie mir Ihr Projekt erklären, was Sie benötigen und was erreicht werden soll, um so passender kann ich Ihre Vorstellungen umsetzen.
Die Seele eines Unternehmens
Laut Urheberrechtsgesetz (UrhG) unterliegen insbesondere die Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst dem Urheberrecht. Dieser Schutz des geistigen Eigentums kann sich dabei sowohl auf Gemälde als auch auf Computergrafiken erstrecken. Wichtig ist dabei nur, dass die jeweilige Schöpfung sich durch ein ausreichendes Maß an Kreativität und Individualität auszeichnet. Wann die notwendige Schöpfungshöhe für das Urheberrecht bei einer Grafik erreicht ist, lässt sich pauschal allerdings nicht bestimmen.

So kann es ggf. notwendig sein, dass ein Gericht eine entsprechende Einschätzung vornehmen muss. In der Regel gilt aber der Grundsatz: Je komplexer eine Darstellung ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Urheberrecht eine Grafik schützt. So erreicht zum Beispiel ein Piktogramm bzw. Icon zum Drucken von Dokumenten die notwendige Schöpfungshöhe in der Regel nicht.

Grundsätzlich können auch die grafisch dargestellten Abläufe einer Gebrauchsanleitung urheberrechtlich geschützt sein. Allerdings muss der verantwortliche Grafiker in einem solchen Fall erkennbar dazu beigetragen haben, dass die Darstellung besonders verständlich oder übersichtlich ist. Schon aufgrund dieser notwendigen Einschätzung zeigt sich, dass es oft vom Einzelfall abhängt, ob eine Grafik unter das Urheberrecht fällt.
Die Seele eines Unternehmen
Zu Deutsch bedeutet Corporate Identity (CI): Unternehmensidentität. Hierbei handelt es sich um ein strategisches Konzept im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Diese Identität soll das Selbstverständnis des Unternehmens hinsichtlich Leistungsangebot und Arbeitsweise widerspiegeln. Formal und inhaltlich sollen alle Unternehmensaktivitäten darauf abgestimmt sein, damit das Unternehmen möglichst klar, einheitlich und sympathisch dargestellt wird, um die Akzeptanz seiner Produkte und/oder Leistungen zu steigern. Der Corporate Identity geht die Annahme voraus, dass Unternehmen als soziale Systeme - wie Personen - wahrgenommen werden und handeln können.

Teilbereiche sind Corporate Behavior, Corporate Communication und Corporate Design.

Corporate Behavior ist der Fachbegriff für das Verhalten des Unternehmens gegenüber seinen Mitarbeitern sowie Kunden und Öffentlichkeit. Dazu gehören u. a. Preispolitik, Führungs- oder Werbestil. Mithilfe der Corporate Communication, also Kommunikationsstrategie, soll ein Dialog zwischen Unternehmen und Zielgruppen hergestellt werden.

Ein Corporate Design (CD) ist die einheitliche Gestaltung aller Kommunikationsmittel und Produkte eines Unternehmens bzw. einer Organisation. Mit dem Corporate Design soll in der Öffentlichkeit ein wiedererkennbares, die Selbsteinschätzung vermittelndes Erscheinungsbild geprägt werden.
Man soll ja auch bekannt werden
Der Begriff Marketing wird heutzutage inflationär verwendet. Doch wer nicht Betriebswirtschaftslehre studiert hat, weiß in der Regel nichts damit anzufangen. Meistens wird Marketing mit Werbung verwechselt. Aber Werbung ist nur ein Teilinstrument eines Marketing-Konzepts. Die einfachste Definition von Marketing ist das unternehmerische Handeln, das sich am Markt orientiert. Marketing kann auch als Führungsfunktion beschrieben werden: „Marketing als Führen des Unternehmens von den Märkten her und zu den Märkten hin.“ Marketing kann ferner Ausdruck der Kundenorientierung sein: „Das Unternehmen soll denken und handeln im Kopf und im Herzen des Kunden.“ Bei allen Definitionen und Floskeln sollte man eines nie vergessen: Im Vordergrund steht vor allem die Vermarktung des Produkts, also der Gewinn bringende Absatz. Mit Hilfe des richtigen Marketing-Mix müssen Sie Ihr Unternehmen erfolgreich auf dem Markt positionieren. Damit schaffen Sie Identität für Ihr Unternehmen und Ihr Produkt sowie Vorteile gegenüber der Konkurrenz. Als junger Unternehmer stehen Sie vor der großen Aufgabe, das eigene Unternehmen mit seinem speziellen Produkt/Leistungsangebot potenziellen Kunden bekannt zu machen. Mit einer einmaligen, schwungvollen ersten Aktion, etwa bei der Geschäftseröffnung, ist es beileibe nicht getan. Ihre Hauptaufgabe ist es vielmehr, Ihre Firma und Ihr Angebot bekannt zu machen und in den Köpfen der (potenziellen) Kunden dauerhaft aktuell zu halten. Dies ist eine permanente Aufgabe, die Sie als Inhaber Ihrer jungen Firma ständig verfolgen sollten.

Viele Jungunternehmer vernachlässigen aber ihren Marktauftritt und ihre Werbeanstrengungen nicht zuletzt deswegen, weil sie vom Tagesgeschäft viel zu stark beansprucht werden. Vergessen Sie über den Belastungen des Alltags nicht: Sie sollten einen Vertriebsmaßnahmen- und Werbeplan aufstellen. Beide sollten Vorgabe für die einzelnen Verkaufs- und Werbemaßnahmen sein. Marketing lebt von Kontinuität - nicht jede Maßnahme führt kurzfristig zum Erfolg.
Es sollte im Kopf bleiben
Die meisten Unternehmen haben eines und es gehört zum festen Bestandteil ihrer Corporate Identity. Ein Logo veranschaulicht in bildlicher Form, wofür ein Unternehmen steht und was es tut. Frei nach der Devise „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ sollte ein Logo sowohl individuell als auch in gewisser Weise simpel gestrickt sein, damit es leicht und schnell verstanden und sich ebenso gut gemerkt werden kann.

Im besten Fall wird man dann als Unternehmen sofort mit dem Logo und dessen Farben in Verbindung gebracht. Ein professionell gestaltetes Logo sollte man sich am besten beim Fachmann erstellen lassen. Nach einem Vorgespräch mit dem Grafikdesigner, hat dieser häufig bereits erste Vorstellungen davon, wie ein passendes Logo aussehen kann. In aller Regel sollten dann mehrere Vorschläge das Resultat sein, welche dann wiederum gemeinsam mit dem Designer besprochen und gegebenenfalls angepasst werden können.
Wozu brauche ich das alles?
Als Geschäftsausstattung bezeichnen wir sowohl die Geschäftspapiere wie Briefpapier und Visitenkarten, die Sie für die externe Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern verwenden, als auch für die unternehmensinterne Kommunikation verwendete Drucksachen, Imagebroschüren sowie Büroausstattung wie Stempel, Labels, Notizblöcke und Firmen-Beschriftungen wie etwa Firmenschilder, Indoor und Fahrzeugbeschriftungen.

Die externen Medien Ihres Unternehmens tragen einen wesentlichen Teil zum vertrauenswürdigen und seriösen Image bei. Das Prinzip ist einfach: Man schließt von der Qualität der Geschäftsausstattung auf den Qualitätsanspruch an Ihre Arbeit bzw. Ihre Produkte. Oder andersherum gesagt: Wie viel Professionalität würden Sie von einem Elektriker erwarten, der Ihnen eine am Heim-Laserdrucker ausgedruckte und per Hand zurechtgeschnittene Visitenkarte in die Hand drückt? Eben!
Vektorgrafiken sind kleine Grafiken, welche Mathematik verwenden, um Bilder darzustellen. Sie können vergrößert werden, ohne an Qualität zu verlieren und sind essenziell für plattformübergreifende Designs (z. B. Werbetafeln, Visitenkarten, etc.).

AI: AI steht für Adobe Illustrator Document. Dies ist ein Dateiformat, welches von Adobe Systems entwickelt wurde, um einseitige Vektordesigns darzustellen.

EPS: EPS steht für Encapsulated Post Script. Dies ist ein größenveränderbares Dateiformat, welches üblicherweise für Vektordesigns verwendet wird. Aufgrund seiner hohen Qualität wird es in der Regel für Druckelemente wie Logos, Visitenkarten oder Broschüren verwendet.

PDF: PDF bedeutet Portable Document Format und wurde von Adobe entwickelt. Es kann auf jedem Computer heruntergeladen und betrach-

tet werden. PDFs eignen sich am besten für die Vorschau einer Arbeit und lassen sich universell öffnen und anschauen.
Rastergrafiken bestehen aus Pixel auf einem Gitternetz. Jedem Pixel ist ein Farbwert zugewiesen. Sie eignen sich gut, um Spezialeffekte festzulegen, für Farbkorrekturen und um Fotos zu manipulieren. Sie sind abhängig von der Auflösung, was bedeutet, dass sie nicht vergrößert werden können, ohne an Qualität zu verlieren.

GIF: GIF oder Graphics Interchange Format ist ein Rasterformat, welches Animationen und Transparenz unterstützt. GIFs können nur bis zu 256 Farben anzeigen und ermöglichen nur geringe Dateigrößen. (Laut GIF-Erfinder Steve Wilhite spricht man es „JIF“ aus, im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung.)

JPEG: Joint Photographic Electronic Group, auch bekannt als JPEG, das am weitesten verbreitete Rasterformat für webbasierte Designs. JPEGs sind komprimierte Dateien, die schnell laden. Man findet sie üblicherweise in E-Mails, Banner-Ads, Onlinefotos und überhaupt so ziemlich überall. Im Gegensatz zu GIFs, können sie keinen transparenten Hintergrund haben (es wird automatisch ein weißer Hintergrund hinzugefügt).

PNG: PNG steht für Portable Network Graphics, einem webbasierten Format welches keine Qualität verliert, wenn es komprimiert wird. PNG-Dateien wurden erfunden, um die Qualität von GIF-Dateien zu verbessern.

PSD: PSD (oder Photoshop Document) ist die unkomprimierte Rasterbilddatei, die in Adobe Photoshop erzeugt wird.

TIFF: TIFF steht für Tagged Image File Format, einem geläufigen Format um Rasterbilder zwischen Anwendungen auszutauschen. TIFF erzeugt

Bilder mit einer höheren Qualität als JPEG oder PNG und ist unter Verlegern und Fotografen weit verbreitet.